Förde Baumarkt - eine Idee besser

Seit über 40 Jahren im Gewerbegebiet Redderkoppel in Kiel-Friedrichsort ansässiger Baumarkt mit Gartencenter. Wir führen auf 4.500 m2 Verkaufsfläche ein umfangreiches Angebot rund um Garten, Haus, Werkstatt und Baustelle.

Dabei bieten wir Ihnen neben einem kompletten Sortiment eines Baumarktes auch Serviceleistungen wie Aufmass und Montage für Bauelemente, Sonnenschutz und Saunakabinen.

Dabei werden Sie bei allen Fragen von unserem großen Team unterstützt. In unserem Markt stehen Ihnen fachkundige und freundliche Berater mit Rat und Tat zur Seite.

Wir sind ein selbständiges Unternehmen mit individueller Unternehmensphilosophie aber eingebunden in die Einkaufsstärke einer Baumarktkooperation, die in Deutschland zu den Top 10 der Branche gehört.

Besuchen Sie uns und lassen Sie sich vom Förde Baumarkt-Team überzeugen.


Artikel aus einer regionalen Zeitung:

Der Förde Baumarkt gehört mit zu den Pionieren der Windenergie. Die Windkraftanlage auf dem Gelände des Förde Baumarkt war die erste im Kieler Raum und ist bis heute die einzige im Kieler Stadtgebiet. Damals gehörte sie zu den modernsten Anlagen ihrer Art. Die Windkraftanlage ist weithin über die Kieler Förde sichtbar und wurde so zum Wahrzeichen des Förde Baumarkt.

Der Rotor soll mehr Strom als nötig liefern.

Die erste kommerziell genutzte Windkraftanlage in Kiel steht seit diesem Wochenende im Ortsteil Pries. Auf dem Gelände des Fördebaumarktes an der Redderkoppel wurde der rund 24 Meter hohe Rotor auf einem Jahr soll die "Windmühle" Strom liefern.

Das jedenfalls hofft der Chef des Fördebaumarktes, Holger Claussen, der mit Wind den Lichtstrombedarf seines Betriebes abdecken will. Was darüber hinaus produziert werden sollte, wird in das Netz der Stadtwerke Kiel eingespeist. Die Vergütung dafür beträgt 16,6 Pfennig pro Kilowatt. Die Jahresleistung der Windkraftanlage liegt nach Angaben des dänischen Herstellers Vestas bei etwa 65000 Kilowatt, entsprechend Wind vorausgesetzt.

Warum der Kieler Unternehmer sich für eine moderne Windkraftanlage entschieden hat, erklärte er den KN gestern so: "Wenn alle nur schnacken, muß einer endlich mal was tun für alternative Energiegewinnung. Und das habe ich jetzt gemacht."

Leicht gemacht worden ist ihm dies allerdings nicht. Sein erster Antrag auf Einrichtung einer Windkraftanlage im Mai 1987 wurde von der Stadt Kiel abgelehnt. Die "Mühle sei über acht Meter hoch und entspreche damit nicht den Bestimmungen des Bebauungspalns für dieses Gebiet, hieß es. Außerdem gefährde sie den Luftverkehr."

Claussen ließ nicht locker. Im Oktober 1987 stellte er einen zweiten Antrag für eine noch größere Anlage. Wieder eine Ablehnung, gegen die der Kaufmann jedoch Wiederspruch einlegte. Im September 1988 gabe es dann doch grünes Licht für das Projekt. Allerdings erst auf "Anordnung des Innenministeriums", das sich mittlerweile eingeschaltet hatte.

263.000 DM kostet die Anlage alles in allem - Der Rotor allein 150.000 DM. Die Kosten für den Anschluß an das Kieler Stromnetz machen rund 70.000 DM aus, was Claussen für sehr hoch hält. Das Land fördert diese Vorhaben in Pries-Friedrichsort mit 74.300 DM. Den Rest finanziert Claussen mit Bankkrediten.

Das Bundesministerium für Forschung und Technologie hat der Kieler Anlage aus seinem Programm "100 Megawatt aus Wind" einen Betriebskostenzuschuß von acht Pfennig pro erzeugter Kilowattstunde für zehn Jahre zugesagt. (uk)

Mit freundlicher Genehmigung der Kieler Nachrichten finden Sie hier den damaligen Zeitungsartikel: "Der Rotor soll mehr Strom liefern"